Wie ein unerwarteter Schlag
in den Magen befällt mich eine leichte Angst.
Nachdenklichkeit ausgelöst durch einen eigentlich wunderbaren Grillabend im Garten eines Freundes. T. und A. haben also einen Sohn. Seit wenigen Monaten. Die ersten in meinem näheren Freundes- und Bekanntenkreis.
Mit brutaler Deutlichkeit drischt das Erwachsenwerden auf mich ein. Immer mehr Freunde scheinen es ernst zu meinen: Freundin oder Freund, Heirat oder Kind.
Ich stehe weiterhin abseits, Schwuchtel, unfähig, das Alleinsein zu beenden.
Das geht mir alles zu schnell, der kleine Fratz kann nichts dafür, aber die letzten anderthalb Jahre übertrieben es ein wenig hinsichtlich den glücklichen Menschen in meiner Umgebung. Könnte mal jemanden die Uhr um ein paar Jahre zurückdrehen, mir ne Packung konzentriertes Selbstvertrauen einflößen und wenigstens einen Teil meiner Kontakthemmungen, Komplexe und Gefühlskälte irgendwie ausschalten?
Wäre toll, danke sehr.
Klar, das ist Rumheulen auf hohem Niveau, selber Schuld, dass ich die schwule Szene links liegen und mich um andere Sachen gekümmert habe, dass ich nicht mehr durch die Gegend gevögelt und Typen kennengelernt habe. Wäre auch besser gewesen, sich nicht Hals über Kopf in Heteros zu verlieben.
Und was ist mit den Online-Dates, warum ist es zu schwierig, über einmalige Treffen hinaus zu gehen?
Ich brauch wohl nen Flirt-Kurs oder besser gleich nen Therapeuten.
Der Kleine hört auf zu brüllen, wenn man ihn nicht auf dem Schoß liegen lässt, sondern ihn gerade aufrichtet. Er hat winzige Händchen, große Augen in einem großen Kopf, wirklich niedlich, auch wenn ich mit Kindern sonst nicht viel anfangen kann.
Dann zwei Gedanken, von denen ich nicht dachte, dass sie mich so aus der Bahn werfen können, von denen ich nicht dachte, dass sie mich ungewollt immer wieder heimsuchen:
Was ist, wenn ich alleine alt werde? Und, so wie sie mir auch schon mal von guten Freunden gestellt wurde: Möchte ich eigentlich mal Kinder haben?
Irgendwie wehre ich mich, darüber nachzudenken. Es fällt mir nicht leicht.
Nachdenklichkeit ausgelöst durch einen eigentlich wunderbaren Grillabend im Garten eines Freundes. T. und A. haben also einen Sohn. Seit wenigen Monaten. Die ersten in meinem näheren Freundes- und Bekanntenkreis.
Mit brutaler Deutlichkeit drischt das Erwachsenwerden auf mich ein. Immer mehr Freunde scheinen es ernst zu meinen: Freundin oder Freund, Heirat oder Kind.
Ich stehe weiterhin abseits, Schwuchtel, unfähig, das Alleinsein zu beenden.
Das geht mir alles zu schnell, der kleine Fratz kann nichts dafür, aber die letzten anderthalb Jahre übertrieben es ein wenig hinsichtlich den glücklichen Menschen in meiner Umgebung. Könnte mal jemanden die Uhr um ein paar Jahre zurückdrehen, mir ne Packung konzentriertes Selbstvertrauen einflößen und wenigstens einen Teil meiner Kontakthemmungen, Komplexe und Gefühlskälte irgendwie ausschalten?
Wäre toll, danke sehr.
Klar, das ist Rumheulen auf hohem Niveau, selber Schuld, dass ich die schwule Szene links liegen und mich um andere Sachen gekümmert habe, dass ich nicht mehr durch die Gegend gevögelt und Typen kennengelernt habe. Wäre auch besser gewesen, sich nicht Hals über Kopf in Heteros zu verlieben.
Und was ist mit den Online-Dates, warum ist es zu schwierig, über einmalige Treffen hinaus zu gehen?
Ich brauch wohl nen Flirt-Kurs oder besser gleich nen Therapeuten.
Der Kleine hört auf zu brüllen, wenn man ihn nicht auf dem Schoß liegen lässt, sondern ihn gerade aufrichtet. Er hat winzige Händchen, große Augen in einem großen Kopf, wirklich niedlich, auch wenn ich mit Kindern sonst nicht viel anfangen kann.
Dann zwei Gedanken, von denen ich nicht dachte, dass sie mich so aus der Bahn werfen können, von denen ich nicht dachte, dass sie mich ungewollt immer wieder heimsuchen:
Was ist, wenn ich alleine alt werde? Und, so wie sie mir auch schon mal von guten Freunden gestellt wurde: Möchte ich eigentlich mal Kinder haben?
Irgendwie wehre ich mich, darüber nachzudenken. Es fällt mir nicht leicht.
kaput - 17. Jul, 12:27
