Angel
Seltsam, wie sehr man sich als Mensch darstellt. Ist mir in Bezug auf dieses Blog aufgefallen. Thematisch geht's ja hier um meine Gegenwart, die Phase des Diplom-Schreibens, aber auch um Befindlichkeitskrams und das liebe Schwulsein. Insofern fallen aber andere, genauso wichtige Aspekte meiner Persönlichkeit unter den Tisch. Vielleicht würden diese Aspekte mehr Rückschlüsse auf meine Person zulassen und mich sogar aus der gar kuschelig-exhibitionistischen Anonymität heraus holen.
Schreibt man "zulassen" und "heraus holen" eigentlich zusammen oder getrennt? Mich hat ja die neue Rechtschreibung damals in Komplettverwirrung gestürzt. Ist das überhaupt wichtig? Nö, sach ich mal!
Jedenfalls gibt es ja noch den sehr Musik-begeisterten, durch abseitige Elektronik und Second-Hand-Läden geprägten Teil von mir, der hier nur am Rande bisher auftauchte.
Diesen Teil wird etwas häufiger mit einbezogen - dank youtube wird es also einen Soundtrack zu dem geschriebenen Quark hier geben.
Ein Interessenskonflikt zog sich bisher durch mein Leben. Die musikalisch interessanten Veranstaltungen, die ich vor allem am Wochenende frequentier(t)e, glänz(t)en durch Abwesenheit eines für mein Intimleben in Frage kommenden Publikums - und die, wo letzteres anwesend war und ist, gruselt mich die Musik.
Das formte stellenweise seltsame Blüten:
Über meinen ersten ernst zu nehmenden Sex stolperte ich ausgerechnet bei einer Art Balkan-Beats-Disko und das war eins von zwei Situationen in einem nicht ausdrücklich schwulen Umfeld, in der so etwas wie Flirten über Augenkontakt tatsächlich funktionierte.
In letzter Zeit bemühe ich mich dann doch darum, schwule Veranstaltungen zu besuchen. Komischerweise stell ich mich da auch zu doof an. Hm.
Dafür bekomme ich musikalisch, um mal den Schlenker zum Ausgangspunkt übers Knie zu brechen, immer mehr Lust auf ausgelassene Musik, die im Gegensatz zu vielen elektronischen Sachen eine gewisse Prise Hedonismus, Sexyness oder poppige Oberflächlichkeit beinhaltet.
Deshalb, als ersten Soundtrack:
Schreibt man "zulassen" und "heraus holen" eigentlich zusammen oder getrennt? Mich hat ja die neue Rechtschreibung damals in Komplettverwirrung gestürzt. Ist das überhaupt wichtig? Nö, sach ich mal!
Jedenfalls gibt es ja noch den sehr Musik-begeisterten, durch abseitige Elektronik und Second-Hand-Läden geprägten Teil von mir, der hier nur am Rande bisher auftauchte.
Diesen Teil wird etwas häufiger mit einbezogen - dank youtube wird es also einen Soundtrack zu dem geschriebenen Quark hier geben.
Ein Interessenskonflikt zog sich bisher durch mein Leben. Die musikalisch interessanten Veranstaltungen, die ich vor allem am Wochenende frequentier(t)e, glänz(t)en durch Abwesenheit eines für mein Intimleben in Frage kommenden Publikums - und die, wo letzteres anwesend war und ist, gruselt mich die Musik.
Das formte stellenweise seltsame Blüten:
Über meinen ersten ernst zu nehmenden Sex stolperte ich ausgerechnet bei einer Art Balkan-Beats-Disko und das war eins von zwei Situationen in einem nicht ausdrücklich schwulen Umfeld, in der so etwas wie Flirten über Augenkontakt tatsächlich funktionierte.
In letzter Zeit bemühe ich mich dann doch darum, schwule Veranstaltungen zu besuchen. Komischerweise stell ich mich da auch zu doof an. Hm.
Dafür bekomme ich musikalisch, um mal den Schlenker zum Ausgangspunkt übers Knie zu brechen, immer mehr Lust auf ausgelassene Musik, die im Gegensatz zu vielen elektronischen Sachen eine gewisse Prise Hedonismus, Sexyness oder poppige Oberflächlichkeit beinhaltet.
Deshalb, als ersten Soundtrack:
kaput - 7. Aug, 11:42
