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    <title>Dreamy Days</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>kaput</dc:publisher>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-01T10:52:56Z</dc:date>
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    <title>Und es ist vier Uhr und die Party ist am Abklingen, hier, bei Freunden in der Wohnung,...</title>
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    <description>Und es ist vier Uhr und die Party ist am Abklingen, hier, bei Freunden in der Wohnung, wo ich auf lang ungesehene Gesichter treffe, über die ich mich weitaus mehr freue als es das meiste Herumgestehe in irgendwelchen Clubs vermag, und die meisten Gäste sind bereits gegangen, ich bin einer der letzten Übriggebliebenen und blicke fast schon auf den Grund der Flasche mit dem Sauerkirschschnaps, und ein Typ, mit dem ich das Getränk teile, gefällt mir, groß, kräftig, dunkle Haare, dunkle Augen, vielleicht ist es der Alkohol, aber der gesamte letzte Sex, ob Fickbeziehung oder One-Night-Stand, verblasst so unendlich gegen das plötzliche Bedürfnis, mit meiner Hand über seinige zu streichen, ohne Worte seine Fingerkuppen spüren zu wollen, mich in seinem Lachen zu verlieren, von seinen behaarten Armen gehalten zu werden, tatsächlich der zweite Kerl in diesem Jahr, der mich wirklich interessiert, warum habe ich ihn nicht schon früher getroffen. &lt;br /&gt;
Bevor er geht, leeren wir zusammen die letzten Schlucke der Flasche, er gibt mir den Deckel und für einen kurzen Moment berühren sich unsere Hände, angenehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
(Mit zuviel Promille radele ich nach Hause, für den ersten Advent ist es erstaunlich mild, in Gedanken wiederholen sich diese Sätze, um ja nicht vergessen zu werden. Ich öffne zwei Türen, bevor ich das Fahrrad abstelle, die Treppe hochsteige, die Wohnungstür aufschließe, kacken gehe, meinen Rechner schnappe, hochfahre und diesen Text eintippe. Mittlerweile ist es fünf Uhr vierzig.)</description>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Dreamy Days</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-01T10:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/herbst/">
    <title>Herbst</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/herbst/</link>
    <description>Das bunte Laub macht Spaß, der Regen hingegen nervt.&lt;br /&gt;
In der Straßenbahn schaue ich aus dem Fenster, auf den Opa neben mir habe ich jetzt überhaupt keinen Bock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Haltestelle steht ein kleiner Junge mit seiner Mutter und schießt die Fahrgäste in der Bahn mit seinem Regenschirm ab. Ich schneide Grimassen und er lacht, meine Laune verbessert sich mit einem Schlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn fährt um die Ecke und hinter der Scheibe des Buchkinderladens steht ein Mädchen auf dem Tisch und liest ihren Eltern oder den Betreuern ihre Geschichte vor. Keine fünfzig Meter entfernt verbarrikadiert sich die NPD hinter einem Stahlzaun. Die Wichser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Abschlussarbeit ist es ein Auf und Ab, es nervt. Wer hat sich den Quatsch überhaupt ausgedacht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/1WAE1mInyqw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/1WAE1mInyqw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Dreamy Days</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-03T17:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/5976985/">
    <title>Zuneigung</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/5976985/</link>
    <description>Höchstwahrscheinlich glaubt mir das ja keiner mehr: dass ich die Feierei zugunsten dieser klitzekleinen Sache, die sich da Abschlussarbeit nennt (das D-Wort muss vermieden werden!), einschränken will. Wie auch, wenn ich wieder das halbe Wochenende vergeude, nicht vor 6 früh zu Hause bin und am Montag wie der letzte Tod aussehe? &lt;br /&gt;
(Verglichen mit einigen anderen Verfeierten ist das natürlich nichts - zum Glück.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, bald ist die ganze Sache offiziell angemeldet und Mitte Januar ist Abgabe. Klappt schon. Zeit, sich weniger mit Parties, Musik, Büchern, Internet,... zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür die vielleicht die aus nüchtern-rationalen Blickwinkel betrachtet vergeudete Zeit als Antrieb nehmen, als Batterie, die auch mal eine Weile halten muss, bevor sie wieder aufgeladen wird.&lt;br /&gt;
Verschwendete Zeit - wie am Freitag, wo mitten auf der Tanzfläche das Gefühl von Zuneigung mich erfasst, ausgelöst durch die beiden sich erst angrinsenden, dann küssenden Jungs, für die einige Augenblicke lang wohl alles um sie herum ausgeblendet, versunken schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder der junge Herr, den ich am Folgetag auf einer Party kennen lernte, ohne bei den wenigen Worten über das Thema Musik hinaus zu kommen, da ich am selbigen Abend aufgrund einer Verabredung mit Freunden leider weg musste und natürlich nicht seine Nummer oder sonstiges mir habe geben lassen, aber dessen Augen und Duft mir nicht aus dem Kopf gehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Momente hallen dann Tage später noch nach, stimmen fröhlich, verscheuchen den anhaltenden Regen. Zusammen mit etwas leichtfüßiger Musik freue ich mich seltsamerweise auf den Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/vj6w0dYuEl8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/vj6w0dYuEl8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Dreamy Days</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T21:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/mal-wieder-sonntag/">
    <title>Mal wieder Sonntag</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/mal-wieder-sonntag/</link>
    <description>Während ich mittags Fischbrötchen essend mit der Straßenbahn nach Hause fahre, fällt mir das ungewöhnlich hohe Polizeiaufgebot auf.&lt;br /&gt;
Heute wird nicht nur gewählt - nein, es spielt auch LOK Leipzig, weswegen zwischen Hauptbahnhof und Stadion eine Menge der entsprechenden Fans unterwegs sind. Oftmals keine Leute, denen ich gerne nachts begegnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zum Hohn sagen die Vereinsfarben Blau und Gelb einen Teil des Wahlergebnis voraus.&lt;br /&gt;
Seltsames Land, seltsame Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;object type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; data=&quot;http://www.dailymotion.com/swf/x1gdna&amp;related=0&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;365&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.dailymotion.com/swf/x1gdna&amp;related=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dailymotion.com/video/x1gdna_the-clashbankrobber_people?embed=1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.dailymotion.com/thumbnail/video/x1gdna&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;360&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/object&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Das Land</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-27T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/beruehrung/">
    <title>Berührung</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/beruehrung/</link>
    <description>Freitag abends sitze ich in einer Kneipe, trinke Bier und unterhalte mich mit B., drei Jahre älter, Ungar. Er erwähnt, dass er etwas erkältet ist und nun - eine Woche später - habe ich Schnupfen und ab und an Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht so einfach, sich ein Bild über einen Menschen zu machen, den man erst wenige Stunden kennt, aber so ist es auch interessanter. Zwiespältiger Eindruck: Er ist keine überwältigende Schönheit, aber auch nicht unattraktiv. Teilweise bewirkt er bemüht, als wolle er nichts verkehrt machen.&lt;br /&gt;
Während wir über übliche Themen reden, streut er hier und da Komplimente ein, etwas das ich überhaupt nicht gewohnt bin. Natürlich schmeichelhaft, ich lasse mich auch gerne rumkriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach eine Runde durch das Viertel spazieren, zwischendurch Küsse und Händchen halten.&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist er auf der Suche nach Streicheleinheiten (bin ich auch), jedenfalls will er nicht ficken (ich aber schon).&lt;br /&gt;
Deswegen liegt er eine halbe Stunde in meinem Zimmer, wir sind eng umschlungen, angezogen, streichelnd, küssend. Dabei das wunderbare Gefühl, neben jemanden einschlafen zu können, ohne Erklärungen, ohne Kopfzerbrechen, ohne Versprechungen, einfach einen Menschen spüren, riechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam ist, dass ich das seltsam finde. &lt;br /&gt;
Ich verstehe natürlich nicht, warum er keinen Sex möchte, akzeptiere und genieße es aber sehr. &lt;br /&gt;
Irgendwann ist es 2 Uhr nachts, er möchte nach Hause gehen, ich begleite ihn ein Stück und bin gegen 3 in einem Club, um das eben Erlebte mit Hilfe ganzer Berge von vor mir stehenden Boxen zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, eine Woche später, frage ich mich, &lt;i&gt;was war das eigentlich?&lt;/i&gt; und weiß nicht, ob ich ihn jetzt anrufen soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/8pMClp0k5JY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/8pMClp0k5JY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Dreamy Days</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-25T16:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/der-bibliotheken-blues/">
    <title>Der Bibliotheken-Blues</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/der-bibliotheken-blues/</link>
    <description>Und nun: Stellen Sie sich eine vom Leben angerauhte Soul-Stimme vor, die mit voller Inbrunst zu einem virtuos improvisierten Gitarrenspiel folgendes Lied intoniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Oh Baby&lt;br /&gt;
Das ist der Bibliotheken-Blues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrüß den Wachmann&lt;br /&gt;
Die Anmeldung und die Bücherausgabe&lt;br /&gt;
Die Klofrau und die Cafeteria-Damen&lt;br /&gt;
Und dann gehts los gehts los gehts los&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Baby&lt;br /&gt;
Der Bibliotheken-Blues&lt;br /&gt;
Schubidu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setz dich an einen Tisch&lt;br /&gt;
Stöpsel deinen Rechner an&lt;br /&gt;
Bau dir eine Büchermauer&lt;br /&gt;
Und dann schreib schreib schreib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oooh Baby&lt;br /&gt;
Sing mit mir&lt;br /&gt;
Den Bibliotheken-Blues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und analysieren&lt;br /&gt;
Anmerken und beschreiben&lt;br /&gt;
Erörtern und zitieren&lt;br /&gt;
Und dann tippen tippen tippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uuuuuhuhuhuhu&lt;br /&gt;
Der Bibliotheken-Blues&lt;br /&gt;
Baby &lt;br /&gt;
Schubidu yeah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau in die Gesichter um dich herum&lt;br /&gt;
Müde, leer und wach&lt;br /&gt;
Konzentriert, freundlich und genervt&lt;br /&gt;
Und dann mach mit mach mit mach mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bibliotheken-Blues&lt;br /&gt;
Ja, Baby&lt;br /&gt;
Der Bibliotheken-Blues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geh aufs Klo&lt;br /&gt;
Trink einen Kaffee&lt;br /&gt;
Geh in die Mensa&lt;br /&gt;
Und dann weg weg weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bibliotheken-Blues&lt;br /&gt;
Yeah&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Musik für den Kopf, daher kein Video heute dazu.</description>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Songs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-18T17:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/addicted/">
    <title>Addicted</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/addicted/</link>
    <description>Eigentlich habe ich mir ja ernsthaft vorgenommen, am Wochenende zu Hause zu bleiben, nicht zu feiern und weiter an meiner Arbeit zu ackern - allein, es will nicht so recht klappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich den Nachmittag und Abend mit Kommilitonen Kuchen und Pizza backend und essend verbrachte, schaute ich auf dem Heimweg gegen 1 im Twentyone vorbei, ein ziemlicher Prolo-Schuppen, in dem aber einmal im Monat auch schwulesbischwhatever Parties stattfinden.&lt;br /&gt;
Und, wie bei meinen vorhergehenden Besuchen dieser Veranstaltungsreihe, pendelt mein Stimmung zwischen &lt;i&gt;angenehm, hier zu sein&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;was zum Geier mache ich hier&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Fehl am Platz, das trifft es. Mainstream-Publikum, ziemlich jung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fehlt die Lust, mir das alles schön zu trinken, so belasse ich es bei Bier, Cola und Kaffee, renne zwischendurch ständig aufs Klo, da mein 1A-Stoffwechsel kurzen Prozess mit dem vorangegangenen Fressgelage macht. &lt;br /&gt;
Anfangs checke ich den Mainfloor, lasse mich aber von Gloria Viagras Musikgeschmack in Richtung House/Techno-Floor vertreiben, wo ich mich nach und nach von der Bassdrum entführen lasse. Der DJ legt flächiges Zeug auf, sonst nicht mein Sound, aber ich habe Bock und lasse mich von jeder Spannungssteigerung fesseln, grinse bei den interessanten Stellen vor mich hin, lasse meine Wahrnehmung von den zugegebenermaßen echt geilen Lichtern verrücken. &lt;br /&gt;
Das geht eine Weile ganz gut, bis die unsäglich penetrante Meldodie von Mias HerzMoleküleBla ertönt und mich dazu veranlasst, mich auf einen der Sofas des Pop-Floors niederzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelangweilt beobachte ich die Szenerie der mir unbekannten Menschen, stelle fest, dass ich mich mit niemanden unterhalte und versuche das auch nicht ernsthaft zu ändern. Nicht, dass meine Flirt-Inkompetenz schon genug wäre: Es ist auch kaum jemand dabei, der mein Interesse weckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Abend hat mich wieder süchtig gemacht, süchtig nach der Bassdrum, die deine Füße antreibt, nach der Hi-Hat, die deinen Körper zum Schwingen bringt, nach den Vocals, die Euphorie in deinen Bauch brennen, nach Sounds, die dir Kraft geben und nehmen, die dich stimulieren/umwerben/trösten/verstören, die dich gleichzeitig kitzeln und peitschen, und immer wieder nach Bass, Bass, Bass, Bass, ohne den du verkümmerst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen ist es dunkel. Mal sehen, was diese Nacht bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/xmup8AofWnw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/xmup8AofWnw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Dreamy Days</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-12T18:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/5930019/">
    <title>Wieder dabei</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/5930019/</link>
    <description>Dank einer raffinierten Spiegelung in der Scheibe blendet mich die Abendsonne gleich doppelt. Obwohl es ziemlich warm ist, trage ich einen Pullover, geschuldet ist das der extrem kühl eingestellten Klimaanlage nicht dieser, sondern der vorhergehenden Straßenbahn, welche ich des Umsteigen wegens verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Tag verbrachte ich - wie auch schon die letzten - in seiner zweiten Hälfte in einer der vielen Bibliotheken dieser Stadt. Es geht langsam aber stetig voran mit meiner Abschlussarbeit, trotzdem nervt&#39;s.&lt;br /&gt;
Zwischendurch sitze ich an einem der Rechner in der Bibliothek und grinse in mich rein, weil ich aus einem Anfall von Anspruchs-Verweigerung &quot;Möse&quot; und &quot;Puller&quot; in die Katalogrecherche eingebe und mich an den Resultaten erquicke. Hihi, schon doof, wenn man ersteres Wort als Nachnamen trägt und zu allem Überfluss auch noch Bücher veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustigerweise treffe ich die Tage bekannte Gesichter aus Schulzeiten, das tut der Seele gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen auch etwas sonnige Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Dreamy Days</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-09T18:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/5923576/">
    <title>Zurück</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/5923576/</link>
    <description>In der Plattenbau-Gegend am Rande der Stadt läuft bratziger Elektro. Ich stehe in dem neuen linken Jugendzentrum und trinke ne Cola. Der Laden ist ziemlich leer und das ändert sich in den kommenden Stunden kaum, ein Freund ist in dem Projekt irgendwie involviert. Sieht nicht so aus, als würde man hier viel Publikum gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher war hier mal ein anderer Jugendclub, der aber von der Stadt dicht gemacht wurde und die Clique, die sich dort immer traf, sitzt nun unter so einer Art Unterstand herum, gleich daneben, an einem kleinen Fußballplatz. Mit einem der Jungs unterhalte ich mich, wir stellen fest, dass er eine Stufe unter mir an derselben Schule war. Er ist betrunken, ist LOK-Fan, trägt Lonsdale-Pullover und Handschuhe, die bei Schlägereien bestimmt nützlich sein können.&lt;br /&gt;
Ein Problem mit dem Laden hat er nicht, eher mit der Einlass-Politik, die bestimmte konträre politische Ansichten nicht dulden will. Als Sozialdemokrat würde er sich bezeichnen, mit nationalen Anhang. Auch mal was Neues. Trotzdem haben die Typen Schlägereien mit Nazis hinter sich, teilweise mit Waffen und sind der Grund, dass das neue Zentrum bisher nicht von denen gestürmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann zwischendurch sage ich mir, aber nicht ihm, &quot;Alter, die Stadt bietet so dermaßen viel Möglichkeiten und Entdeckungen und du sitzt mit Anfang-Mitte zwanzig hier an nem Scheiß-Unterstand herum!&quot; Ich check&#39;s nicht! Parallel-Gesellschaft wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
Ich gehe wieder hinein, vorbei an der Tür, bei der versucht wurde, eine Scheibe einzuschlagen.&lt;br /&gt;
Ach ja, mir kommt der Laden also schon sympathisch vor, nur an ein langes Bestehen will ich nicht so recht glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zwei Uhr habe ich die Schnauze voll und verschwinde wieder in mein gemütlichereres Viertel. Eine Straße von meinem Bett entfernt ist noch was los, eine leerstehende Wohnung in einem Hippie-Haus beschert mir Bier und sinnvolllose Gespräche, während eine Jazzband improvisiert. Später sehe ich den Musikern zu, unglaublich wie die sich aufeinander einspielen, sehr entspannter Vibe. Totales Kontrastprogramm zu den vorhergehenden Stunden. Nette Kerle springen hier herum, ich nehme mir auf dem Nachhauseweg vor, öfter vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:subject>Dreamy Days</dc:subject>
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    <dc:date>2009-09-06T12:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/5913327/">
    <title>Ego</title>
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    <description>Ich schiebe mir ein Stück des in Tomatensoße schwimmenden Fischs auf die Gabel und versuche es mit einem Teil der zerstörten Kartoffel zu ergänzen, was nicht so recht gelingt. K. sitzt mir gegenüber und verspeist dieselbe Mahlzeit. Er hatte mich spontan zum gemeinsamen Mensa-Essen überredet.&lt;br /&gt;
Es ist immer seltsam, ihn zu sehen. Wir können uns nicht lange in die Augen blicken. &lt;br /&gt;
Er ist der Grund für mein Unfall-ähnliches Coming-Out, als ich mich in der 9.? Klasse in ihn verliebte, so als ob mir jemand mit einem Vorschlaghammer Kopf, Bauch und Herz bearbeitet hätte. Irgendwie haben wir ein freundschaftliches Verhältnis, blenden aber die Vergangenheit aus, soweit sie uns beide betrifft. Keine Ahnung, wie ich das bewerten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, nachmittags fahre ich mit einem zur Realität gewordenen Klischee nach Berlin. In Prenzlberg ansässiger Yuppie-Schwabe, der dann auch noch die Autobahnabfahrt nach Berlin hinein verpasst. Aber ich mag ja Absurditäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absurd ist auch die Behauptung, Kraut rauchen wäre ein Gemeinschaftserlebnis, das hörte ich früher zu Schulzeiten oft auf den Kiffer-Parties, die dann eigentlicht keine Parties waren. Es stimmt nicht. Es ist auch nur eine Ego-Droge. Ich sitze dann doch lieber abends alleine da und rauche eine Tüte mit dem neulich gefundenen Gras und lasse die letzten Tage Revue passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefgekühlter Wodka müsste auch noch da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:date>2009-08-31T17:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/sonntag/">
    <title>Sonntag</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/sonntag/</link>
    <description>Hm. &lt;a href=&quot;http://www.die-topnews.de/landtagswahl-sachsen-hochrechnung-prognose-und-wahl-ergebnisse-2009-371731&quot;&gt;Ach nee.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja. Erstmal alten Krach hören!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>kaput</dc:creator>
    <dc:subject>Stress</dc:subject>
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    <dc:date>2009-08-30T18:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/wochenende/">
    <title>Wochenende</title>
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    <description>Eigentlich auch ganz nett, ein Wochenende in Berlin zu verbringen und eben gerade &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; die Szene zu checken - egal, ob homo, elektronisch oder beides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür dann lieber in einer Neuköllner Eck/Stammkneipe landen und Schnaps aufs Haus trinken. Hihi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:date>2009-08-30T16:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/zwischenstand/">
    <title>Zwischenstand</title>
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    <description>In den Tag hineinleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühle Abendluft genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grillen mit Freunden zum Alltag machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Städte besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten ignorieren und gut damit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIrtschaftskrise ignorieren und gut damit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweinegrippe ignorieren und gut damit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodka-Flaschen leerend Wahlplakate abreißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bass die Richtung weisen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber unter freiem Himmel tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leckere Männer bestaunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tüten rauchend einen runterholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schwulenstrand rumhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortung aufschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal wieder malen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wohl nur noch eine Frage von Wochen oder Tagen, bis der Herbst zurück in die Stadt schleicht. Dann wird es Zeit in den Kokon zurückzukehren und die Abschlussarbeit ernsthaft  anzugehen. Bis dahin noch der Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:date>2009-08-26T08:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/auf-der-wiese/">
    <title>Auf der Wiese</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/auf-der-wiese/</link>
    <description>Mann, bin ich stoned. Keine gute Idee, auf den Vorschlag des Spaniers einzugehen und die Tüte ohne Tabak zu bauen. Bei mir ballert Kraut ja immer ganz gut rein, da fehlt mir glücklicherweise die Gewöhnung. Jedenfalls spielt mein Kopf nach ein paar Zügen Ping Pong und ich bin froh, dass I. sich mit dem Spanier in dessen Landessprache unterhält, denn dadurch nimmt es mir keiner von beiden übel, als ich mich vom Sitzen in die weitaus bequemere Position des Liegens begebe und mir die Sterne des gerade begonnenen Abends anschaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund von I. geht also nach Barcelona und deswegen gibt es diese kleine Party hier. Und während ich da liege, schnappe ich Fetzen der Gespräche auf, die die einzelnen Grüppchen um mich herum so bewegen. Ich bin nicht so recht in der Lage, mich aktiv zu beteiligen, aber mein Hirn greift sich jeden Fetzen auf und untersucht aus allen Winkeln, wie &lt;i&gt;das&lt;/i&gt; nun schon wieder gemeint ist. &lt;br /&gt;
Irre, ich beziehe soviel auf mich, Paranoia schleicht sich ein, unangenehm.&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss politisieren sich die Gespräche und ich merke, dass das Kraut zu rauchen in dieser Situation genau das Falsche zu sein scheint. &lt;br /&gt;
I. legt irgendwann ihren Kopf auf meinem Bauch. Die daneben sitzenden Gesprächspartner scheinen dies seltsam zu werten, oder bilde ich mir das nur ein, ich kenne die ja gar nicht. Aber sie kommen mir unsympathisch vor. Drogen sind wohl nichts für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am darauffolgenden Tag treffe ich mich mit M., den ich über eine wohlbekannte schwule Plattform kennen gelernt habe. Ich zeige ihm das Völkerschlachtdenkmal und trinke mit ihm einen Kaffee. Er kommt aus der Türkei und ist zu Besuch in der Stadt. Wir unterhalten uns gut, dies ist das zweite Treffen. Er scheint sich hier etwas zu langweilen und freut sich über etwas Abwechslung. M. ist wirklich ein hübscher Kerl mit wunderschönen dunklen Augen und Augenbrauen, aber das sage ich ihm nicht, weil ich zu schüchtern bin.&lt;br /&gt;
Kommende Woche gehen wir vielleicht an den See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer ist immer noch da und kitzelt die Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kaput</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-21T22:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreamydays.twoday.net/stories/dort/">
    <title>Dort</title>
    <link>http://dreamydays.twoday.net/stories/dort/</link>
    <description>Der Zug kommt am Bahnsteig des Dorfes zum Stehen, in dem meine Großmutter wohnt. Sachsen-Anhalt. Auf den Sitzen direkt an der Tür des Zuges, wo ich darauf warte in die ballernde Mittagshitze entlassen zu werden, hören zwei auf 17 oder 18 geschätzte Typen aggressive Musik. Obwohl sie scheinbar andere Fahrgäste mit Rechtsrock provozieren wollen, drehen sie leiser, umso mehr Leute am Ausgang zusammen kommen. Ich verlasse den Zug und sehe zwei Polizisten, die ein in großen Lettern an die Wand des Wartehäuschens gesprühtes &quot;Jaja, wir sind die Anti-Antifa&quot; fotografieren. Was für gastfreundlicher Willkommensgruß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später im Garten beschneide ich auf Ästen sitzend einen Kirschbaum. Ich helfe meiner Großmutter bei einigen Arbeiten in Haus und Hof, wenn ich sie besuche. Eine angenehme Abwechslung zu all den Studier- und Computerkrams. Hier, an der frischen Luft, entwickelt sich auch bei mir langsam das Verständnis, warum ältere Menschen gerne Gärten haben. Sie bringen sie dazu, sich im Freien aufzuhalten; sie fordern einen dazu auf, sich um sie zu kümmern. Lässt man sich gehen, so sieht man das auch am Garten.&lt;br /&gt;
Mir fällt auf, dass meine Familie seit dem Tod meines Großvaters in diesem Garten nicht mehr (oder wenn dann nur selten) gegrillt haben und bedauere es. Er war oft ein dämpfender Faktor zwischen meinem Vater und meiner Großmutter, die sich schon immer mit Eifer auf die Nerven gingen. Inzwischen fahre ich lieber ohne meine Eltern hierher, es ist wesentlich entspannender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am darauffolgenden Abend lasse ich mir wieder meine Nervenbahnen durch die Bassline vibrieren. Dubstep nimmt mich wieder gefangen und zieht mich zurück in die Nacht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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