Berührung
Freitag abends sitze ich in einer Kneipe, trinke Bier und unterhalte mich mit B., drei Jahre älter, Ungar. Er erwähnt, dass er etwas erkältet ist und nun - eine Woche später - habe ich Schnupfen und ab und an Kopfschmerzen.
Gar nicht so einfach, sich ein Bild über einen Menschen zu machen, den man erst wenige Stunden kennt, aber so ist es auch interessanter. Zwiespältiger Eindruck: Er ist keine überwältigende Schönheit, aber auch nicht unattraktiv. Teilweise bewirkt er bemüht, als wolle er nichts verkehrt machen.
Während wir über übliche Themen reden, streut er hier und da Komplimente ein, etwas das ich überhaupt nicht gewohnt bin. Natürlich schmeichelhaft, ich lasse mich auch gerne rumkriegen.
Danach eine Runde durch das Viertel spazieren, zwischendurch Küsse und Händchen halten.
Möglicherweise ist er auf der Suche nach Streicheleinheiten (bin ich auch), jedenfalls will er nicht ficken (ich aber schon).
Deswegen liegt er eine halbe Stunde in meinem Zimmer, wir sind eng umschlungen, angezogen, streichelnd, küssend. Dabei das wunderbare Gefühl, neben jemanden einschlafen zu können, ohne Erklärungen, ohne Kopfzerbrechen, ohne Versprechungen, einfach einen Menschen spüren, riechen.
Seltsam ist, dass ich das seltsam finde.
Ich verstehe natürlich nicht, warum er keinen Sex möchte, akzeptiere und genieße es aber sehr.
Irgendwann ist es 2 Uhr nachts, er möchte nach Hause gehen, ich begleite ihn ein Stück und bin gegen 3 in einem Club, um das eben Erlebte mit Hilfe ganzer Berge von vor mir stehenden Boxen zu verarbeiten.
Und jetzt, eine Woche später, frage ich mich, was war das eigentlich? und weiß nicht, ob ich ihn jetzt anrufen soll.
Gar nicht so einfach, sich ein Bild über einen Menschen zu machen, den man erst wenige Stunden kennt, aber so ist es auch interessanter. Zwiespältiger Eindruck: Er ist keine überwältigende Schönheit, aber auch nicht unattraktiv. Teilweise bewirkt er bemüht, als wolle er nichts verkehrt machen.
Während wir über übliche Themen reden, streut er hier und da Komplimente ein, etwas das ich überhaupt nicht gewohnt bin. Natürlich schmeichelhaft, ich lasse mich auch gerne rumkriegen.
Danach eine Runde durch das Viertel spazieren, zwischendurch Küsse und Händchen halten.
Möglicherweise ist er auf der Suche nach Streicheleinheiten (bin ich auch), jedenfalls will er nicht ficken (ich aber schon).
Deswegen liegt er eine halbe Stunde in meinem Zimmer, wir sind eng umschlungen, angezogen, streichelnd, küssend. Dabei das wunderbare Gefühl, neben jemanden einschlafen zu können, ohne Erklärungen, ohne Kopfzerbrechen, ohne Versprechungen, einfach einen Menschen spüren, riechen.
Seltsam ist, dass ich das seltsam finde.
Ich verstehe natürlich nicht, warum er keinen Sex möchte, akzeptiere und genieße es aber sehr.
Irgendwann ist es 2 Uhr nachts, er möchte nach Hause gehen, ich begleite ihn ein Stück und bin gegen 3 in einem Club, um das eben Erlebte mit Hilfe ganzer Berge von vor mir stehenden Boxen zu verarbeiten.
Und jetzt, eine Woche später, frage ich mich, was war das eigentlich? und weiß nicht, ob ich ihn jetzt anrufen soll.
kaput - 25. Sep, 18:48
